Der

 

MSC „Tannengrund“ Apolda e.V.

 

im

 

 

ADAC

 

stellt sich vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Die Sieger der bisherigen Apoldaer Weltmeisterschaftsläufe.

 

 

 

 

 

10. September 1961

 

 

 

Klasse bis 250 ccm (Europameisterschaft)

 

  1. Jaromir Cizek ( CSSR)

  2. Vlastimil Valek ( CSSR)

  3. Frits Selling (Holland)

     

     

     

     9. September 1962

     

    Klasse bis 250 ccm (Weltmeisterschaftslauf)

 

  1. Torsten Hallman (Schweden)

  2. Arthur Lampkin (England)

  3. Jeff Smith (England)

     

     

     

     4. August 1963

     

    Klasse bis 250 ccm (Weltmeisterschaftslauf)

 

  1. Karel Pilar (CSSR)

  2. Igor Grigorjew (UdSSR)

  3. Paul Friedrichs (DDR)

     

     

     

     2. August 1964

     

    Klasse bis 250 ccm (Weltmeisterschaftslauf)

 

  1. Viktor Arbekow (UdSSR)

  2. Gunar Draugs (UdSSR)

  3. Igor Grigorjew (UdSSR)

     

     

     

     

     

    11. Juli 1965

     

    Klasse bis 250 ccm (Weltmeisterschaftslauf)

 

  1. Paul Friedrichs (DDR)

  2. Joel Robert (Belgien)

  3. Ake Jonsson (Schweden)

     

     

     

     3. Juli 1966

     

    Klasse bis 250 ccm (Weltmeisterschaftslauf)

 

  1. Petr Dobry (CSSR)

  2. Viktor Arbekow (UdSSR)

  3. Gunar Draugs (UdSSR)

     

     

     

     9. Juni 1968

     

    Klasse bis 500 ccm (Weltmeisterschaftslauf)

 

  1. Paul Friedrichs (DDR)

  2. Vlastimil Valek (CSSR)

  3. Petr Dobry (CSSR)

     

     

    26. Juli 1970

     

    Klasse bis 500 ccm (Weltmeisterschaftslauf)

 

  1. Ake Jonsson (Schweden)

  2. Adolf Weil (BRD)

  3. Paul Friedrichs (DDR)

     

     

    26. Juli 1972

     

    Klasse bis 500 ccm (Weltmeisterschaftslauf)

 

  1. Paul Friedrichs (DDR)

  2. Roger de Coster (Belgien)

  3. Bengt Aberg (Schweden)       

     

 

Unter der Überschrift „ Von der Karussellwiese zum Weltmeisterschaftskurs“ erschien 1965 in der Zeitschrift „Dynamo – Sport“ ein ganzseitiger Artikel der beiden Autoren Wilfried Schillig und Karl – Heinz Fischer, der die Entwicklung der Apoldaer Rennstrecke „Am Tannengrund“ und die im Laufe der Jahre entstandenen Bauten aufzeigte. Nachstehend einige Ausschnitte daraus:

 

Durch seine Obertrikotagen und die Glockengießerei genießt Apolda Weltruf. Seit 1961, ganz sicher aber seit 1962, ist eine dritte Komponente dazugekommen – das Moto-Cross ! Die Zeitungen in Moskau und London, in Stockholm und Sydney, in Boston und Budapest übernahmen vom Fernschreiber die Meldungen von den Weltmeisterschaftsläufen im Apoldaer „Tannengrund“.

 

 

Moto-Cross in Apolda, die Welt spricht davon.

 

Es war ein kleines Häuflein motorsportbegeisterter Dynamo-Sportler, das sich im Jahr 1956 im Gebäude der Apoldaer Feuerwehr traf, um über eine in der DDR noch relativ unbekannte Sportart zu sprechen. Moto-Cross – ein neuer Name war im reichhaltigen Sportvokabular aufgetaucht. Ob der Durchschnittsbürger damit wohl etwas anzufangen wusste ? Kurzerhand wurde da „in Klammern“ von „Geländerennen“ gesprochen. Die zehn Männer fassten einen Plan, man könnte doch mal versuchen, auch in Apolda den Motorsport aufleben zu lassen.

Initiator war Heinz Ramsch. Er schlug den 4. November 1956 als ersten Termin vor.

Eine Werbeveranstaltung wurde gemeinsam von den Sportfreunden der SG Dynamo Apolda und der GST organisiert. Aber wo fahren ?

Schließlich einigten sich alle auf den ehemaligen Schützenplatz. Unter unsagbaren Schwierigkeiten liefen die Vorbereitungen an, bis am Mittag des 4.November 1956 die Startflagge 30 Fahrern mit Serienmaschinen den Weg für die 800-Meter-Strecke freigab. Ein Dauerregen schreckte die etwa 1000 neugierigen Zuschauer nicht ab. Der einheimische Werner Hoppe zählte zu den ersten Siegern.

 

Das war Klasse, sagten damals die 1000 Zuschauer und behielten ihre Meinung nicht für sich. Sie warben, wenn auch unbewusst, mit ihren Worten für diese neue Sportart, die wenig später in der Wirker- und Glockenstadt einen imposanten Siegeszug antreten sollte.

Das bewog die Organisatoren, im April 1957 das erste offizielle Apoldaer Moto-Cross zu starten. Sportkommissar Walter Tresselt aus Jena wurde bemüht, die Strecke fachmännisch zu begutachten.

Lesen wir dazu in seinem Abnahmeprotokoll:

„Die Strecke ist nach dem Motorrenngesetz der DDR als Moto-Cross-Strecke anzusehen. Sie ist geeignet für Rennen der Klassen 4, 5, A, B und C für jeweils 10 Fahrer. Sie wird zugelassen für Bezirksrennen.“

 

(Dieser Auszug erinnert an den Neubeginn des MSC „Tannengrund“ Apolda im Jahr 1997, wo sich die Probleme ebenso schwierig und unüberwindbar gestalteten.) Anm. d. Red.

 

Überspringen wir die Rennen von 1958 bis 1960, an denen erstmalig auch ausländische Fahrer ( CSSR, BRD, Sowjetunion ) am Start in Apolda waren. Wenden wir uns vielmehr den größeren Veranstaltungen ab 1961 zu.

 

Die Piste nahm immer mehr Gestalt an. 1961 betrug die Länge bereits 1800 Meter. Die Steilabfahrt in den Schießstand würzte das Streckenprofil, machte den Tannengrundkurs auch für bekannte ausländische Fahrer interessant. Am 16.April 1961 gaben sich die Spitzenfahrer aus Dänemark, Schweden, Österreich und Holland in Apolda ein Stelldichein.

 

Dann kam der erste Höhepunkt. Die FIM vergab den Europameisterschaftslauf 1961 nach Apolda. Wochen und Monate liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Im Europameisterschaftslauf lieferten sich die CSSR-Fahrer Jaromir Cizek und Vlastimil Valek einen heißen Kampf mit dem Holländer Frits Selling. Die 20 000 rings um den Kurs waren völlig „aus dem Häuschen“. Das war der endgültige Sieg des Moto-Cross in Apolda !

Große Freude herrschte in „Gramont“, als bekannt wurde, dass 1962 die Weltmeisterschaft der Klasse A bis 250 ccm am „Tannengrund“ ihren würdigen Abschluss finden sollte.

Innerhalb von 5 Jahren – angefüllt mit harter Arbeit – wurde die damals von Sportfreund Tresselt abgenommene „Strecke für Bezirksrennen“ zur Weltmeisterschaftspiste.

Dramatischer als am 8. Mai 1962 konnte die Ouvertüre für den WM-Lauf nicht sein. Mit Fahrern aus drei Kontinenten (selbst Cross-Spezialisten aus den USA und Australien kamen nach Apolda) konnte die internationale Veranstaltung eine großartige Besetzung aufweisen.

Wieder Regen, der binnen einer Stunde die Piste zur Schlammhölle machte, wie der französische Sportjournalist R.C. Delefosse in der Pariser „Moto-Revue“ schrieb:

"Einmal mehr bewährte sich das Räderwerk der Organisation, denn ihr war es – kaum zu glauben – gelungen, die Veranstaltung zum guten Ende zu führen."

 

"Weltmeister Torsten Hallman (Schweden) bot den nahezu 50 000 Zuschauern Moto-Cross in Vollendung" überschrieb „Das Volk“ Apolda am 10. September 1962 seinen Bericht vom Weltmeisterschaftslauf.

Dieser 9. September 1962 war eine Werbung für den Motorsport – den Tag, den die 50 000 auch in einigen Jahren noch nicht vergessen werden. Und das Moto-Cross-Fieber hielt an, beherrschte auch die Rennen 1963, den internationalen Lauf im Mai, den Paul Friedrichs souverän gewann, und den zweiten Weltmeisterschaftslauf im August, der zum großen Dreikampf zwischen Pilar (CSSR), Grigorjew (UdSSR) und unserem Paul Friedrichs wurde.

 

 

Chronologischer Zeitplan der Entwicklung der Rennstrecke

 

4. November 1956: Es war geplant, eine Werbeveranstaltung für den Motorsport in Apolda aufzuziehen. Es gab mehrere Vorschläge für die Fahrstrecke. Man einigte sich auf den ehemaligen Schützenplatz. Mit dabei waren u.a.: Heinz Ramsch (Rennleiter), Günther Berger, Rolf König, Werner Ramsch, Klaus Bremme, Lothar Weigelt, Günther Acker. Als Treffpunkt galt die Feuerwehr.

 

Die Streckenlänge der Rennstrecke „Am Schützenplatz“ wurde mit 800 Metern fixiert. 30 Starter traten mit Serienmaschinen und Straßenbereifung an. Der erste Sieger in Apolda war Werner Hoppe (Vater der erfolgreichen Söhne Heinz im Moto-Cross und Wolfgang im Bob-Sport).

 

Die Veranstaltung wurde als inoffizieller Wettbewerb gewertet, der als Vorbereitung für 1957 diente.

 

 

 

8. April 1957: 1. Offizielles Moto-Cross 1. MC

 

Zuschauer: 2.000

 

Wetter: leicht bewölkt, Regen

 

Sieger:

 

Klasse 125 ccm – Werner Hoppe (Empor Apolda auf IFA)

 

Klasse 175 ccm – Gerhard Diener (Stahl Maxhütte)

 

Klasse 250 ccm – Paul Möller (GST Gera auf AWO Sport)

 

Klasse 350 ccm – Fred Willamowski (ASK Berlin)

 

Der Sprecherturm kam aus dem Stadtbad ( 3-Meter-Sprungturm)

 

 

 

13. Oktober 1957: 2. Offizielles Moto-Cross 2. MC

 

Zuschauer: 1.000

 

Wetter: Regen und Schlamm verursachten widrige Streckenverhältnisse

 

Sieger:

 

Klasse 125 ccm – Werner Hoppe (SG Empor Apolda)

 

Klasse 175 ccm – leider nicht bekannt

 

Klasse 250 ccm – Peter Henn

 

 

 

27. April 1958: 3. Nationales Moto-Cross 3.MC

 

Zuschauer: ca. 6.000

 

Wetter: sonnig und trocken

 

Sieger:

 

Klasse 125 ccm – Rudi Gröschel ( MC MZ Zschopau)

 

Klasse 175 ccm – Joachim Teubner ( MC Halle auf IFA)

 

Klasse 250 ccm – Fritz Prell

 

 

 

7. Oktober 1958: „Tag der Republik“ 4. Nationales Moto-Cross 4.MC

 

Erstmalig mit internationalen Gästen (Zeitung Dynamo-Sport)

 

Zuschauer: ca. 5.000

 

Wetter: trocken, leichte Bewölkung

 

Sieger:

 

Klasse 125 ccm – Rudi Gröschel (MC MZ Zschopau)

 

Klasse 175 ccm – Werner Hoppe (SG Empor Apolda)

 

Klasse 250 ccm – Fritz Prell ( MC Saalfeld)

 

Klasse 350 ccm – Heinz Kirchner (Rudolstadt)

 

Klasse Seitenwagen – Dinse/Richter (Dynamo Berlin auf BMW)

 

 

 

26. Juni 1959: 5. Nationales Moto-Cross 5.MC

 

Gäste aus der CSSR und der BRD waren am Start. Erstmalig wurde der „Schießstand“ in die Strecke mit einbezogen !

 

Zuschauer: keine Angaben

 

Wetter: keine Angaben

 

Sieger: Überragender Doppelsieg in zwei Hubraumklassen war Wladimir Dubsik (CSSR) auf ESO.

 

 

 

9. August 1959: 1. Internationales Moto-Cross (offizielle Ausschreibung) 6.MC

 

Zuschauer: 15.000

 

Wetter: sehr sonnig, trocken und warm

 

Sieger:

 

Klasse 4 bis 125 ccm – Joachim Teubner (MC Halle)

 

Klasse 5 bis 175 ccm – Vlastimil Valek (CSSR)

 

Klasse A bis 250 ccm – Vlastimil Valek (CSSR)

 

 

 

15. Mai 1960: Internationales Moto-Cross 7.MC

 

Erbauung des Zielrichterturms aus dem alten Trafohäuschen. Erstmalige Nutzung der Steilabfahrt in den „Tannengrund“.

 

Zuschauer: 20.000

 

Wetter: sonnig, warm und trocken

 

Sieger:

 

Klasse 175 ccm – Jiri Zak (CSSR)

 

Klasse 250 ccm – Vladimir Dubsik (CSSR)

 

Klasse 350 ccm – Vladimir Dubsik (CSSR)

 

 

 

18. September 1960: Lauf zur Deutschen Meisterschaft 8.MC

 

Zuschauer: 12.000

 

Wetter: trocken und kühl

 

Sieger:

 

DM Klasse 250 ccm – Karl Nier (Simson Suhl)

 

Klasse 350 ccm – Karl Nier (Simson Suhl)

 

Klasse 125 ccm – Joachim Teubner (Halle)

 

Klasse Seitenwagen: 1. Rassorjenow / Timoschin (UdSSR)

 

                                  2. Rosenhahn / Fischer (MC Dynamo Apolda)

 

 

 

16. April 1961: Internationales Moto-Cross 9.MC

 

Zuschauer: 10.000

 

Wetter: strömender Regen und viel Schlamm

 

Sieger:

 

Klasse 5 bis 175 ccm – Jiri Zak (CSSR)

 

Klasse A bis 250 ccm – Vladimir Dubsik (CSSR)

 

Klasse B bis 350 ccm – Vladimir Dubsik (CSSR)

 

Seitenwagen – Rosenhahn / Fischer (Apolda)

 

 

 

10. September 1961: Internationales Moto-Cross 10.MC

 

Erster und einziger Europameisterschaftslauf in der Klasse bis 250 ccm. Beiläufe in den Klassen 5 bis 175 ccm und B bis 350 ccm.

 

Zuschauer: 20.000

 

Wetter: sonnig und trocken

 

Sieger:

 

EM Klasse 250 ccm – Jaromir Cizek (CSSR)

 

Klasse 175 ccm – Eduard Vitovec (CSSR)

 

Klasse 350 ccm – Heinz Krech (MC Simson Suhl)

 

 

 

7.und 8. Mai 1962: Internationales Moto-Cross 11.MC

 

Das Rennen ging als die „Große Schlammschlacht“ in die Geschichte ein.

 

Zuschauer: 20.000 an einem  DIENSTAG, der Feiertag war !!

 

Wetter:

 

Montag: trocken, exzellent vorbereitete Strecke

 

Dienstag: Gewitter und stundenlanger Regen

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Ernst Wolff (MC Luckau)

 

3. wurde in dieser Klasse  Horst Großmann (MC Dynamo Apolda)

 

Klasse bis 500 ccm – Roy East (Australien)

 

 

8. und 9. September 1962:Weltmeisterschafts-Endlauf 250 ccm und Internationales 500er Rennen 12.MC

 

Zuschauer: 50.000

 

Wetter:

 

Samstag: Gewitter und schlammig mit 4.000 Zuschauern

 

Sonntag: Sonnig, trocken und etwas staubig

 

Sieger:

 

Internationales 500 ccm Rennen – Hans-Peter Fischer (Schweiz auf BSA)

 

WM – Lauf – Torsten Hallman (Schweden) auf Husqvarna

 

Der Kassenandrang war so groß, dass die Kassen 30 min. nach Rennbeginn geschlossen werden mussten, da sonst die letzten Zuschauer nur die Siegerehrung erlebt hätten. Weltmeister Torsten Hallmann begeisterte die Zuschauer, indem er als erster Fahrer in Apolda die Start-Ziel-Gerade nur auf dem Hinterrad fuhr.

 

Vom Erlös des WM – Laufes 1962 wurde die Erbauung des Gästehauses finanziert.

 

 

 

12. Mai 1963: Internationales Moto-Cross 13.MC

 

Zuschauer: 15.000

 

Wetter: sonnig, trocken bei staubiger Rennstrecke

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf MZ)

 

Klasse bis 500 ccm – Josef Brabec (CSSR auf ESO)

 

 

 

4. August 1963:Weltmeisterschafts-Finale in der Klasse bis 250 ccm und Internationaler 500er Lauf 14.MC

 

Zuschauer: 20.000

 

Wetter: sehr heiß und trocken, windig

 

Sieger:

 

Klasse bis 500 ccm – Heinz Krech (Erfurt auf ESO)

 

Klasse bis 250 ccm – Karel Pilar (CSSR auf CZ)

 

 

 

13. Oktober 1963: Bestenermittlung der SV Dynamo Erfurt mit einem Sonderlauf 15.MC

 

Zuschauer: 5.000

 

Wetter: Herrliches Herbstwetter mit Sonnenschein und trockener Rennstrecke

 

Sieger:

 

Klasse 5 / 175 ccm – Peter Martens (Rostock auf MZ)

 

Klasse A / 250 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf MZ)

 

Klasse B / 350 ccm – Joachim Helmhold (Erfurt auf ESO)

 

Sonderlauf : 1. Paul Friedrichs (Erfurt auf MZ)

 

                    2. Joachim Helmhold (Erfurt auf ESO)

 

                    3. Horst Großmann (Apolda auf MZ)

 

 

 

16.Februar 1964: 1. Internationales Winter-Moto-Cross 16.MC

 

Zuschauer: 5.000

 

Wetter: starke Kälte, Schnee und Eis boten eine hervorragende Kulisse

 

Sieger:

 

Klasse A / 250 ccm – Fred Willamowski ( ASK Vorwärts Leipzig auf MZ)

 

Klasse C / 500 ccm – Sigurd Kalkis (UdSSR auf ESO)

 

 

 

2. August 1964: Weltmeisterschaftslauf 250 ccm und Internationales 500er Rennen 17.MC

 

Zuschauer: 10.000

 

Wetter: Der 1. Lauf fand unter normalen Bedingungen statt. Während des 2. Laufes ging ein halbstündiger Regenschauer herab, der die Strecke in eine Schlammpiste verwandelte.

 

Sieger:

 

Klasse 250 ccm / WM – Viktor Arbekow (UdSSR auf CZ)

 

Klasse 500 ccm / Int.   – Andris Klawinsch (UdSSR auf ESO)

 

 

 

1964 : Bestenermittlung der SV Dynamo 18.MC

 

 

Zuschauer: keine Unterlagen vorhanden

 

Wetter: keine Unterlagen vorhanden

 

Sieger: keine Unterlagen vorhanden

 

 

 

21. Februar 1965: 2. Internationales Winter-Moto-Cross 19.MC

 

Zuschauer: 4.000

 

Wetter: 0 Grad, leichte Schneedecke, teilweise vereist

 

Sieger:

 

Klasse 250 ccm – Joachim Helmhold (Erfurt auf CZ)

 

Klasse 500 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

 

 

11. Juli 1965: Weltmeisterschaftslauf 250 ccm und Glockenpokal der SG Dynamo Apolda Klasse C bis 500 ccm 20.MC

 

Zuschauer: 15.000

 

Wetter: warm und trocken

 

Sieger:

 

WM-Lauf – Paul Friedrichs ( Erfurt auf CZ)

 

Klasse C – Joachim Helmhold (Erfurt auf CZ)

 

Dieses Rennen ist als eines der spannendsten in die  Apoldaer Geschichte eingegangen,  denn Paul Friedrichs gelang es, in zwei packenden Läufen den amtierenden Weltmeister der 250er Klasse, Joel Robert (Belgien auf CZ) zu besiegen.

 

 

 

1965: Bestenermittlung des SV Dynamo 21.MC

 

Zuschauer: keine Unterlagen vorhanden

 

Wetter: keine Unterlagen vorhanden

 

Sieger: keine Unterlagen vorhanden

 

 

 

6. März 1966: 3. Internationales Winter-Moto-Cross 22.MC

 

Zuschauer: 6.000

 

Wetter: prächtiges Frühlingswetter, strahlender Sonnenschein, sehr warm

 

Sieger:

 

Klasse 250 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

Klasse 500 ccm – Joachim Helmhold (Erfurt auf CZ)

 

 

 

3. Juli 1966: Weltmeisterschaftslauf 250 ccm und Glockenpokal der SG Dynamo Apolda Klasse bis 500 ccm 23.MC

 

Zuschauer: 15.000

 

Sieger:

 

WM-Lauf – Peter Dobry (CSSR auf CZ)

 

Int. 500 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

 

 

14. August 1966: Das Rennen wurde gestrichen ( lt. Illustrierter Motorsport)

 

 

 

September 1966: Leistungs-Prüfungs-Fahrt im Motorradgeländesport

 

 

 

9. Oktober 1966: Bestenermittlung der SV Dynamo 24.MC

 

Zuschauer: keine Unterlagen vorhanden

 

Wetter: trocken, staubige Rennstrecke

 

Sieger:

 

Klasse 4 125 ccm – keine Unterlagen vorhanden

 

Klasse 5 175 ccm – keine Unterlagen vorhanden

 

Klasse A 250 ccm – keine Unterlagen vorhanden

 

Klasse C 500 ccm – keine Unterlagen vorhanden

 

 

 

26. Februar 1967: 4. Internationales Winter-Moto-Cross 25.MC

 

Zuschauer: 7.000

 

Wetter: 15 Grad plus, sehr sonnig

 

Sieger:

 

Klasse 250 ccm – Zdenek Strnad (CSSR auf CZ)

 

Klasse 500 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

 

 

27. August 1967: Internationales Moto-Cross 26.MC

 

Zuschauer: keine Unterlagen

 

Wetter: sonnig warm

 

Sieger:

 

Klasse 5 175 ccm – Horst Grossmann (Apolda)

 

Klasse A 250 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

 

 

September 1967: Leistungs-Prüfungs-Fahrt im Motorradgeländesport 27.MC

 

 

 

25. Februar 1968: 5. Internationales Winter-Moto-Cross 28.MC

 

Zuschauer: 5.000

 

Wetter: minus 14 Grad, Schnee

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Heinz Hoppe (Erfurt auf CZ)

 

Klasse bis 500 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

 

 

9. Juni 1968: Premiere der 500er Weltmeisterschaft und Internationales Rennen 250 ccm 29.MC

 

Zuschauer: 15.000

 

Wetter: erst Regen, schlammig später trocken

 

Sieger:

 

WM-Lauf 500ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

Int. Lauf 250 ccm – Joachim Helmhold (Erfurt auf CZ)

 

 

 

14./15. September 1968: DDR-Juniorenmeisterschaft Klasse 4 bis 125 ccm und offener Lauf Klasse bis 175 ccm 30.MC

 

Zuschauer: 2.000

 

Wetter: erst Regen, später trocken, weicher Boden

 

Sieger:

 

DDR-Junioren – Rudolf Groß (MC Werdau auf MZ)

 

Klasse 175 ccm offen – Horst Großmann (MC Dynamo Apolda auf MZ)

 

 

 

23. Februar 1969: 6. Internationales Winter-Moto-Cross 31.MC

 

Zuschauer: 5.000

 

Wetter: Schlamm, Schnee, Matsch

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Heinz Hoppe (Erfurt auf CZ)

 

Klasse bis 500 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

 

 

5. Oktober 1969: DDR-Meisterschaftslauf 250 ccm und Zusatzlauf Klasse bis 175 ccm 32.MC

 

Zuschauer: ca. 10.000

 

Wetter: trocken und sonnig

 

Sieger:

 

Klasse 250 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

Klasse 175 ccm – Bernd Haupt (MC Triptis)

 

 

 

22. Februar 1970: 7. Internationales Winter-Moto-Cross 33.MC

 

Zuschauer: 3.000

 

Wetter: anhaltender Regen, viel Schlamm

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Reinhard Fischer (Erfurt auf CZ)

 

Klasse bis 500 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

Erbauung der Terrasse (Versorgungstrakt Gästehaus) , Baracke im Fahrerlager und Anbau der Duschen am „Hühnerhaus“

 

 

 

26. Juli 1970: Weltmeisterschaftslauf 500 ccm und Nationaler Beilauf 250 ccm 34.MC

 

Zuschauer: 20.000

 

Wetter: kühl, bedeckt, trocken

 

Sieger:

 

WM-Lauf 500 ccm – Ake Jonsson (Schweden auf Husqvarna)

 

Beilauf 250 ccm – Reinhard Fischer (Erfurt auf CZ)

 

 

 

6.Juni 1971: Internationales Moto-Cross 500 ccm und nationaler Beilauf 250 35.MC

 

Zuschauer: 7.000

 

Wetter: keine Unterlagen vorhanden

 

Sieger:

 

Klasse bis 500 ccm – Heinz Hoppe (Erfurt auf CZ)

 

Klasse bis 250 ccm – Helmut Schadenberg (Erfurt auf CZ)

 

 

 

11./12. September 1971: DDR-Meisterschaftslauf 500 ccm und nationaler Beilauf 125 ccm 36.MC

 

Zuschauer: 5.000

 

Wetter: sonnig, trocken

 

Sieger:

 

Klasse bis 500 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

Klasse bis 125 ccm – Klaus Martin (MC Kali Merkers)

 

 

 

23. Juli 1972: 8. und letzter Weltmeisterschaftslauf in Apolda, Klasse 500 ccm und nationaler Beilauf 250 ccm 37.MC

 

Zuschauer: 20.000

 

Wetter: trocken, sonnig

 

Sieger:

 

WM-Lauf 500 ccm – Paul Friedrichs (Erfurt auf CZ)

 

Nat. 250 ccm – Reinhard Fischer (Erfurt auf CZ)

 

 

 

Ab 1973 bis 1989 wurden alle Rennveranstaltungen ohne Fahrer aus dem „Nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet“ durchgeführt. Als Hauptargumente wurden genannt: 1. Moto-Cross ist keine Olympische Disziplin, 2. da keine eigene Produktion an Moto-Cross Motorrädern vorhanden ist, sind auch keine Absatzmärkte nötig, im Gegensatz zu Enduro Geländesport da Six Days Veranstaltungen vorhanden waren.

 

 

 

 

24. Juni 1973: Moto-Cross der Freundschaft mit internationaler Beteiligung 38.MC

 

Zuschauer: keine Unterlagen vorhanden

 

Wetter: keine Unterlagen vorhanden

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – keine Unterlagen vorhanden

 

Klasse bis 500 ccm – keine Unterlagen vorhanden

 

 

 

 

23. Juni 1974: Moto-Cross der Freundschaft 39. MC

 

Zuschauer: 12.000

 

Wetter: sonnig, trocken

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Jan Kalros (CSSR auf CZ)

 

Klasse bis 500 ccm – Helmut Schadenberg (Magdeburg auf CZ)

 

 

 

5./6.Oktober 1974: DDR-Meisterschaftslauf bis 125 ccm und inter. 500 ccm sowie Seitenwagen international 40. MC

 

Zuschauer: 7.000

 

Wetter: bewölkt, trocken

 

Sieger:

 

Klasse bis 125 ccm – Peter Helbig (MC BKK Lauchhammer)

 

Klasse bis 500 ccm – Heinz Hoppe (MC Apolda)

 

Seitenwagen – Alexejew/Alexejew (UdSSR -  ASK Elstal)

 

 

 

29. Juni 1975: Moto-Cross der Freundschaft 41.MC

 

Zuschauer: 12.000

 

Wetter: sehr heiß, trocken, staubig

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Helmut Schadenberg (Magdeburg)

 

Klasse bis 500 ccm – Zdenek Strnad (CSSR)

 

Seitenwagen – Garmey/Bundarenko (UdSSR - ASK Elstal)

 

 

 

27. Juni 1976: DDR-Meisterschaftsfinale Klasse bis 500 ccm und int. 250 ccm 42.MC

 

Zuschauer: 10.000

 

Wetter: sonnig, warm

 

Sieger:

 

Klasse bis 500 ccm – Manfred Stein (MC Kali Merkers)

 

Klasse bis 250 ccm – Pavel Frydrych (CSSR)

 

 

 

12. Juni 1977: DDR-Meisterschaft 500 ccm und intern. 250 ccm 43.MC

 

Zuschauer: 16.000

 

Wetter: keine Unterlagen vorhanden

 

Sieger:

 

Klasse bis 500 ccm – Heinz Hoppe (MC BKK Lauchhammer)

 

Klasse bis 250 ccm – Frantisek Jirka (CSSR)

 

 

 

11.Juni 1978: DDR-Mannschaftsmeisterschaft Klasse bis 500 ccm und internationaler Beilauf Klasse bis 500 ccm 44.MC

 

Zuschauer: 10.000

 

Wetter: keine Unterlagen vorhanden

 

Sieger:

 

Mannschaft – MC BKK Lauchhammer

 

Klasse bis 500 ccm – Vlastimil Hlous (CSSR)

 

 

 

24. Juni 1979: DDR-Bestenermittlung Leistungsklasse II 250 ccm und int. 500 ccm Beilauf  45.MC

 

Zuschauer : 14.000

 

Wetter: sehr heiß, trocken

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Carsten Facius (MC Kali Merkers)

 

Klasse bis 500 ccm – Miroslav Hanacek (CSSR)

 

 

 

September 1979: 1. GST Serien-Moto-Cross für Jedermann 46.MC

 

Zuschauer: 100 (einhundert)

 

Wetter: sonnig, warm

 

Sieger:

 

Heiko Klepka (Apolda auf S 50)

 

 

 

22. Juni 1980: DDR - Bestenermittlung 250 ccm und 500 ccm offen 47.MC

 

Zuschauer: 15.000

 

Wetter: wechselhaft, Regen, Schlamm

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Falk Rudolph (MC Kali Merkers)

 

Klasse bis 500 ccm – Heinz Hoppe (MC Kali Merkers)

 

 

 

September 1980: 2. GST Serien-Moto-Cross 48.MC

 

 

 

21. Juni 1981: DDR – Bestenermittlung 250 ccm und 500 ccm offen 49. MC

 

Zuschauer: 15.000

 

Wetter: trocken, bewölkt

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Udo Degner (Rostock)

 

Klasse bis 500 ccm – Jiri Kral (CSSR)

 

 

 

September 1981: 3. GST – Serien-Moto-Cross 50.MC

 

 

 

13. Juni 1882: DDR – Bestenermittlung 500 ccm und 500 ccm offen 51.MC

 

Zuschauer: 11.000

 

Wetter: trocken, sonnig, warm

 

Sieger:

 

Klasse bis 500 ccm Bestenermittlung – Uwe Franz (Erfurt)

 

Klasse bis 500 ccm offen – Uwe Martin (MC Kali Merkers)

 

 

 

September 1982: 4. GST – Serien-Moto-Cross 52.MC

 

 

 

12. Juni 1983: DDR – Bestenermittlung 250 ccm, 500 ccm offen und Seitenwagen 53.MC

 

Zuschauer: 11.000

 

Wetter: trocken, sonnig, warm

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Mike Pflenzel (Schkölen)

 

Klasse bis 500 ccm – Jaroslav Potucek (CSSR)

 

Seitenwagen – Dorn/Faustmann (Frankfurt/O.)

 

 

 

September 1983: 5. GST – Serien-Moto-Cross 54.MC

 

Beseitigung des Schriftzuges am Gästehaus “Weltmeisterschaftskurs am Tannengrund”

 

 

 

24. Juni 1984: DDR – Bestenermittlung 250 ccm, 500 ccm offen und Seitenwagen 55.MC

 

Zuschauer: 15.000

 

Wetter: trocken, sonnig, warm

 

Sieger:

 

Klasse bis 250 ccm – Matthias Westerhof (Erfurt)

 

Klasse bis 500 ccm – Miroslav Hanacek (CSSR)

 

Seitenwagen – Simon/Schumann (MC Altmersleben)

 

 

 

September 1984: 6. GST – Serien-Moto-Cross 56.MC

 

 

 

23. Juni 1985: DDR – Meisterschaft im Seitenwagen-Moto-Cross, 500 ccm offen und 50 ccm Simson – Klasse 57.MC

 

Zuschauer: 12.000

 

Wetter: trocken, sonnig, warm

 

Sieger:

 

Seitenwagen – Graff/Weigel (Königs Wusterhausen)

 

Klasse bis 500 ccm – Radomil Macourek (CSSR)

 

Klasse bis 50 ccm – Bernd Sikorski (Drehna)

 

 

 

7. September 1985: 7. GST – Serien-Moto-Cross und 1. Rennen der Altmeister 58.MC

 

Zuschauer: 7.000

 

Wetter: trocken, bewölkt

 

Sieger:

 

Altmeisterrennen – Paul Friedrichs (Erfurt auf Suzuki)

 

 

 

14.September 1986: 8. GST – Serien-Moto-Cross und Altmeisterrennen 59.MC

 

Zuschauer: 5.000

 

Wetter: trocken, sonnig, staubig

 

Sieger:

 

Altmeisterrennen – Uwe Köthe (Zschopau)

 

 

 

19. Oktober 1986: DDR – Meisterschaft 125 ccm und 500 ccm offen 60.MC

 

Zuschauer: 10.000

 

Wetter: bewölkt, regnerisch, kalt

 

Sieger:

 

Klasse bis 125 ccm – Klaus Hünecke (Zielitz)

 

Klasse bis 500 ccm – Falk Rudolph (Kali Merkers)

 

 

 

05. September 1987: 9. GST – Serien-Moto-Cross und 3. Altmeisterrennen 61.MC

 

Zuschauer: 2.000

 

Wetter: Wolkenbruch, Schlamm

 

Sieger:

 

Altmeisterrennen – Dieter Kley (Königs Wusterhausen)

 

 

 

18. Oktober 1987: DDR – Meisterschaft 125 ccm CZ und 500 ccm offen 62.MC

 

Zuschauer: 15.000

 

Wetter: sonnig, warm

 

Sieger:

 

Klasse bis 125 ccm – Volker Langlotz (Kali Merkers)

 

Klasse bis 500 ccm – Jiri Kral (CSSR)

 

 

 

26. Juni 1988: DDR – Mannschaftsmeisterschaft CZ und Spezial sowie 500 ccm offen 63.MC

 

Zuschauer: 12.000

 

Wetter: trocken, bewölkt

 

Sieger:

 

Mannschaftsmeisterschaft – MC Dynamo Erfurt Süd

 

Klasse bis 500 ccm offen – Frantisek Fürbachr (CSSR)

 

 

 

4. September 1988: 10. GST – Serien-Moto-Cross und 4. Altmeisterrennen 64.MC

 

Zuschauer: 2.000

 

Wetter: windig, trocken

 

Sieger:

 

Altmeisterrennen – Dieter Kley (Königs Wusterhausen)

 

 

 

25. Juni 1989: DDR – Meisterschaft 125 ccm CZ und 500 ccm offen 65.MC

 

Zuschauer: 20.000

 

Wetter: sehr heiß, staubig, trocken

 

Sieger:

 

Klasse bis 125 ccm – Torsten Dams (Kali Merkers)

 

Klasse bis 500 ccm wurde getrennt gewertet

 

Spezial-Klasse – Harald Pfeil (Kali Merkers)

 

CZ-Klasse – Otto Bus (CSSR)

 

 

 

3. September 1989: 11. GST – Serien-Moto-Cross und 5. Altmeisterrennen 66.MC

 

Zuschauer: 2.000

 

Wetter: trocken, staubig, bewölkt

 

Sieger:

 

Altmeister über 45 Jahre – Helmut Schumann (Kali Merkers)

 

Klassische Motorräder – Vaclav Louda (CSSR)

 

 

 

1./2. September 1990: 12. Serien-Moto-Cross und 6. Altmeisterrennen 67.MC

 

Zuschauer: 4.000

 

Wetter: bewölkt, trocken, kühl

 

Sieger:

 

Altmeister über 45 Jahre – Dieter Kley (Königs Wusterhausen)

 

Klassische Motorräder – Frantisek Horvath (CSSR)

 

 

 

21. Oktober 1990: DDR – Mannschaftsmeisterschaft 68.MC

 

„Letzter Meisterschaftslauf in der Geschichte der DDR“ nach der Wiedervereinigung

 

Zuschauer: 5.000

 

Wetter: sonnig, sehr kalt, windig

 

Sieger:

 

Mannschaftsmeisterschaft – MC Teutschenthal

 

Rahmenprogramm:

 

Gesamtsieger – Jiri Stodulka (CSSR)

 

CZ-Klasse – Jiri Drazan (CSSR)

 

 

 

23. Juni 1991: Deutscher Moto-Cross-Cup 500 ccm 2 Takt und 250 ccm offen 69.MC

 

Zuschauer: 5.000

 

Wetter: staubig, sonnig, trocken

 

Sieger:

 

Klasse bis 500 ccm – Torsten Schmidt (Deutschland)

 

Klasse bis 250 ccm – Michal Barborowsky (Tschechien)

 

 

 

7./8. September 1991: 12. Serien-Moto-Cross und 7. Altmeisterrennen 70.MC

 

Zuschauer: 4.000

 

Wetter: staubig, trocken, knochenharte Piste

 

Sieger:

 

Altmeister über 40 Jahre – Hughes Stoufler (USA)

 

 

 

24./25. Oktober 1992: Final-Endlauf 125 ccm Inter-DM und Deutscher Moto-Cross-Cup 500 ccm 2 Takt 71.MC

 

Zuschauer: 4.000

 

Wetter: schlammig, Regen

 

Sieger:

 

Inter-DM 125 ccm – Jochen Jasinski (Deutschland)

 

Klasse 500 ccm 2-Takt – Uli Strecker (Deutschland)

 

Der Inter-DM – Lauf war die letzte Großveranstaltung mit Prädikatswertung.

 

 

 

4./5. September 1993: Lauf zur Thüringer  Meisterschaft und Seniorenklasse 72.MC

 

Zuschauer: 1.000

 

Wetter: starker Regen, Schlamm

 

Sieger:

 

Seniorenklasse – Bernhard Urlau (Apolda)

 

 

 

6./7. August 1994: Lauf zur Thüringer  Meisterschaft und Seniorenklasse mit einem Starterfeld von 183 Einzelstartern 73.MC

 

Zuschauer: 1.000

 

Wetter: trocken, sonnig, warm, ideale Streckenverhältnisse

 

Sieger:

 

Seniorenklasse – Frank Pflenzel (Schkölen)

 

 

 

4./5. September 1994: DJFM – Thüringer Meisterschaft (Veranstalter Friedhelm Gazert) 74.MC

 

Ab dieser Veranstaltung wurde die Tannengrundabfahrt herausgelassen. Es sollte ein Umwelt-Moto-Cross werden und der Schwierigkeitsgrad wurde für die Jugendlichen verringert.

 

Zuschauer: 1.500

 

Wetter: mild, leichter Regen

 

Sieger:

 

Seniorenklasse – Bernhard Urlau (Apolda)

 

 

 

12./13. August 1995: Lauf zur Thüringer Meisterschaft der OMK 75.MC

 

Zuschauer: 1.500

 

Wetter: sonnig, staubig, Strecke bewässert

 

 

 

30.September/1.Oktober 1995: DJFM – Thüringer Meisterschaft 76.MC

 

Zuschauer: 500

 

Wetter: Regen, extrem Schlammig, Rennabbruch nach jeweils 1. Wertungslauf

 

 

 

17./18. August 1996: Thüringer Meisterschaft der OMK 77.MC

 

 

 

28./29. September 1996: MSV Apolda feierte 40 Jahre Moto-Cross (1956-1996) in den Klassen 125 ccm, 250 – 650 ccm Clubsport, Senioren ab 35 Jahre mit historischen Motorrädern 78.MC

 

Zuschauer: 1.600

 

Wetter: bewölkt, Nieselregen

 

Sieger:

 

Veteranen gesamt – Heinz Hoppe (Ückeritz)

 

Senioren ab 35 Jahre – Harald Pfeil (Dreitzsch)

 

 

 

7.Juni 1997: Jubiläumsgala 40 Jahre Rennveranstaltungen in Apolda und 40 Jahre ADMV 79.MC

 

Zuschauer: 1.500

 

Wetter: sonnig, trocken

 

Sieger:

 

Senioren über 45 Jahre / Motorräder bis Bj. 75 – Heinz Hoppe (Deutschland)

 

Senioren über 45 Jahre / Motorräder ab  Bj. 75 – Bohumil Kraus (Tschechien)

 

 

 

3. August 1997: DJFM – Thüringer Meisterschaft 80.MC

 

Zuschauer: 700

 

Wetter: sonnig, warm

 

 

 

16./17. August 1997: Thüringer Meisterschaft der OMK 81.MC

 

Zuschauer: 450

 

Wetter: leichter Regen, idealer Boden

 

Am 28. September 1997 wurde die Gründungsversammlung des MSC „Tannengrund“ Apolda in der Gaststätte „Lederer Bräu“ abgehalten. Es galt die Satzung zu bestätigen und eventuelle Änderungen aufzunehmen. Als Gründungsmitglieder wurden  folgende Sportfreunde festgestellt: Stefan Fischer, Karl-Heinz Fischer, Wolfgang Finke, Detlef Zimmer, Roland Weiß, Wolfgang Felsberg, Heinz Ramsch, Joachim Dallmann, Sabine Wiedemann, Werner Agthe, Thomas Schmidt.

 

Als Gäste waren anwesend: Bürgermeister der Stadt Apolda – Herr Michael Müller, Vizepräsident Thüringer Motorsportbund – Kurt Rudolph.

 

Als besonderer Punkt muss hervorgehoben werden, das ein Moto-Cross Club gegründet wurde, der keine Rennstrecke in Aussicht gehabt hat. Es wurde beschlossen sich aus traditionellen Gründen dem ADMV anzuschließen.

 

 

 

15./16. August 1998: Thüringer Meisterschaft des DMSB (OMK) 82.MC

 

Zuschauer: 200

 

Wetter: sonnig, leicht bewölkt, trocken

 

 

 

September 1998: Clubsportveranstaltung des MSV Apolda 83.MC

 

Zuschauer: 300

 

Wetter: bewölkt, idealer Boden

 

 

 

1.März 1999: Übernahme der Rennstrecke durch den MSC „Tannengrund“ Apolda e.V. im ADMV e.V.

 

Die Besonderheit war zu diesem Zeitpunkt die, dass sämtliche Gebäude in einem erbärmlichen Zustand waren. (baufällige Ruinen).

 

 

 

28./29. August 1999: Glockenpokal der Stadt Apolda und  Regionalpokal Süd Klasse bis 250 ccm 84.MC

 

Zuschauer: 2.500

 

Wetter: starker Regen, teilweise unbefahrbare Rennstrecke

 

 

 

17. Oktober 1999: TEAM – Cup der Thüringer Meisterschaft 85.MC

 

Zuschauer: 1.500

 

Wetter: windig, sehr kalt, optimale Bodenverhältnisse

 

Nur 12 Fahrer ( 3 Mannschaften) am Start

 

Sieger: 1. Mannschaft MSV Apolda ( Koch, Maschke, Kittel)

 

 

 

05./ 06. August 2000: Deutscher Moto-Cross Pokal 125 ccm und Thüringer Clubsportmeisterschaft DMSB 86.MC

 

Zuschauer: 2.000

 

Wetter: sehr trocken, staubig (nach Protest gewässert)

 

Sieger:

 

Dt. MX – Pokal:

 

Glockenpokal :

 

 

 

14. / 15. Oktober 2000 : Deutsche Meisterschaft DJFM (Gatzert) alle Klassen 87.MC

 

Zuschauer: 1.500

 

Wetter: kühl, feuchte Strecke, optimale Bodenverhältnisse

 

189 aktive Fahrer am Start

 

 

 

Am 11. Juni 2001 wurde der MSC Tannengrund als „Ordentliches Mitglied“ in den ADAC aufgenommen. Der Verbandswechsel vom ADMV zum ADAC stellt einen sehr wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Moto-Cross Sports in Apolda dar. Da der ADAC als Trägerverband über mehr Mitglieder verfügt als der ADMV  werden mehr Möglichkeiten zur finanziellen Unterstützung geboten.

 

 

 

09. September 2001 : Deutscher Moto – Cross Pokal 125 ccm 88.MC

 

Zuschauer: 1.750

 

Wetter: sehr kalt, starker Regen, sehr gute Streckenverhältnisse

 

Sieger:

 

Dt. MX – Pokal: Andre Adrian

 

Glockenpokal: Tino Mrotzek

 

 

 

12./13./14. Oktober 2001: Europameisterschaft der Veteranen alle Klassen und Deutsche Meisterschaft der DJFM (Gatzert) 89.MC

 

Zuschauer: 1.200

 

Wetter: windig, warme Herbstluft, gute, griffige Streckenbedingungen

 

225 aktive Fahrer am Start, der Innenraum musste komplett als Fahrerlager dienen, auch die Hermstedter Straße musste genutzt werden.

 

10 – jähriges Jubiläum Rennserie Gatzert die ebenfalls in Apolda begonnen hat

 

 

 

September 2002  - 5 – jähriges Clubjubiläum

 

 

 

05./06. Oktober 2002: Finale „Deutscher Moto-Cross Pokal der Klasse bis 250 ccm

 

Wetter: Starke Regenfälle schon im Vorfeld der Veranstaltung.

 

Samstag zur Thüringer Meisterschaft: trocken, Strecke befahrbar.

 

Sonntag: starker Regen, sehr kalt. Die Rennveranstaltung wurde nach den ersten Wertungsläufen wegen Unbefahrbarkeit der Strecke abgebrochen.

 

Im Beilauf waren erstmals wieder AI-Lizenzfahrer am Start ( Siegel, Albrecht, Herrmann, Fiebing, Ludwig) Ludwig (Trebra) Sieger

 

Zuschauer: 1.000

 

 

 

19./20. Oktober 2002 : Endlauf zur Deutschen Meisterschaft der DJFM

 

Es wurden alle Klassen gefahren.

 

Wetter: Samstag Regen bis Mittag danach trocken und befahrbare Streck

Sonntag: Ideale Wetterbedingungen. Platzbedarf im Fahrerlager war so stark, dass die Hermstedter Straße genutzt werden musste.

Kurios: Parkplatz Bestattungsinstitut wurde mit als Fahrerlager einbezogen.

 

Zuschauer: 800

  

Alle zusammengefassten Daten haben keine Gewähr auf Vollständigkeit.